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Chronik

NS-Zeit

Die Jahre des aufblühenden Nationalsozialismus bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges 1939 waren von reger Tätigkeit auf allen sportlichen und kulturellen Gebieten geprägt. Von der "Machtergreifung" durch die Nationalsozialisten im Jahre 1933 blieb auch der Turnverein nicht verschont. Die Nationalsozialisten hatten es verstanden, die Grundgedanken Jahns in ihre Anschauung einfließen zu lassen, um die Turnbewegung für ihre Sache zu instrumentalisieren. Durch eine intensive Sportförderung erlebte die Turnerei in Deutschland eine Blütezeit. Nach Auflösung der Deutschen Turnerschaft wurden die Turnvereine – wie auch die anderen Sportvereine – dem Deutschen Reichsbund für Leibesübungen (DRL) eingegliedert. Dies geht auch aus der Vereinssatzung aus dem Jahre 1935 hervor. Auch der "Arier"-Paragraf musste in der Satzung geführt werden. Ob davon auch jüdische Mitglieder unseres Vereins betroffen waren, ist weder bekannt noch überliefert. Dem Zeitgeist und ihrem 1. Vorsitzenden Dr. Sitzmann folgend traten auch die Heilsbronner Turner der SA bei.

1936 konnte das 40jährige Gründungsfest gefeiert werden und am Sportplatz entstand ein Gerätehaus, in welchem außer den Leichtathletikutensilien auch Großgeräte für das Turnen aufbewahrt wurden.