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Chronik

Zeit der Weimarer Republik

1921 wurden die kleinen Sportplätze des Turnvereins und des neu gegründeten Fußballvereins zu einem einzigen zweckdienlichen Sportplatz zusammengelegt.

1923 war aus Sicht der weiblichen Mitglieder ein historisches Jahr. Die Gründung einer Turnerinnenriege mit dem ersten Turnwart Hans Hahn. Er hatte sich auf Wunsch der Eltern verpflichtet, die Töchter jeweils am Schluss der Turnstunde nach Hause zu begleiten. Service wurde schon damals großgeschrieben.

Hans Weber
1926 trat ein Mann als Turner in das Rampenlicht des Vereins, der die Vereinsgeschichte geprägt hat: Der 20jährige Hans Weber. Im Lauf seiner späteren Vereinskarriere war er mit unterschiedlichsten Aufgaben betraut. Er wurde zum "Turnvater" des TV Heilsbronn.

1931 wurde Dr. Sitzmann zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er verstand es, dem Verein Impulse zu geben, die weit über seine Amtszeit hinaus wirkten. Ähnlich wie Hans Hahn erwarb auch er sich einen Beinamen und wurde respektvoll "unser Master" genannt. Ihm gelang es, in der Zeit der größten Arbeitslosigkeit 1932 einen freiwilligen Arbeitsdienst zur Sportplatzrenovierung ins Leben zu rufen. Nachdem das erste öffentliche Schwimmbad in Heilsbronn erbaut war, veranstaltete der Verein am 21. August 1932 ein Werbe-Schwimmen mit eigenen und namhaften Schwimmern aus Nürnberg. Die Eintrittsgelder erbrachten in dieser wirtschaftlichen Notzeit immerhin 62,02 Reichsmark. Nach Abzug der Unkosten blieb ein Reingewinn von 8,16 Reichsmark. Der auf die Stadt treffende Anteil in Höhe von 2,72 Reichsmark wurde in bar übergeben.