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Chronik der Kanuabteilung

1979 - 1989

In den folgenden Jahren wurden mal weniger, mal mehr Flusskilometer gepaddelt, immer abhängig vom Wetter und vielen anderen privaten oder beruflichen Faktoren. In den Wintermonaten fand regelmäßig das Hallenbadtraining in Dietenhofen statt. Die Kanuten erkundeten u. a. die Flüsse Altmühl, Amper, Isar, Jagst, Lahn, Leinleiter, Mosel, Nahe, Neckar, Schwarzer Regen, Wiesent.

1980 wurde der Verein durch 6 Jugendliche verstärkt, die an Jugendlehrfahrten auf der Donau und Wiesent teilnahmen und stetig ihre Kanuerfahrungen weiter ausbauen konnten, bis sie auch an Wildwasserlehrgängen teilnahmen und bald den oberen Lech, die Ammer, die Tiroler Ache, die obere Isar und die Kössener Ache befahren konnten. Später ergänzten sie ihr Können durch einen Slalom-Lehrgang.

Abpaddeln 1981

Die Wanderfahrer bevorzugten ruhigere Gewässer im In- und Ausland: Allier, Alz, Altmühl, Bodensee, Breitach, Donau, Iller, Inn, Jagst, Lech, Leutasch, Loire, Main, Naab, Neusiedler See, Regnitz, Rhein, Rodach, Salzach, Tarne, Vils, Wörnitz, Wörther See.

Die Abteilung pflegte aber auch den Zusammenhalt unter den Kanuten z. B. mit einem Besuch am 4. Advent 1980 bei dem Pfarrerehepaar Bernd und Liselotte Feldner in Windelsbach bei Rothenburg in Begleitung des Posaunenchors Heilsbronn, der in der Kirche den Gottesdienst mitgestaltete. Danach saß man gemütlich bei einem gemeinsamen Essen zusammen und beschenkte die Kinder zum Advent.

1982 wurde die 850 Jahrfeier von Heilsbronn mit der Teilnahme am Festzug begangen. Anlässlich der Hochzeit von Gerhard Roth und Erika Schrödel standen die Kanuten selbstverständlich mit ihren Paddeln Spalier am Münster Heilsbronn.

Jedes Jahr wurden Fahrtenbücher geführt, die geprüft und aus Versicherungsschutzgründen abgezeichnet wurden. Für alle gefahrenen Flusskilometer gab es z. B. das Wanderfahrerabzeichen des DKV für Oskar Bollmann zum 6. Mal mit 613 km, wofür er den Wanderpokal gewann. Konrad Schweigert erfüllte die Bedingungen für das Wanderfahrerabzeichen zum 15. Mal. Helga Ehrlich bekam das WFA in Silber für 3.469 km als erste Dame der Abteilung.

Impressionen Pegnitz 1982

1983 fand die zweite Bootstaufe am 12. Juni am Weiterndorfer Weiher statt. Es wurden 10 Boote und fünf Kanuten getauft. Der Turnverein stiftete ein neues Wildwasserboot (Prijon Taifun).

Bootstaufe 1983

Die Kanuabteilung bestand nun aus 37 Erwachsenen, 3 Jugendlichen, und besaß 33 mitgliedseigene Boote und 3 Vereinsboote.
Ein beliebter Brauch war jeden Winter eine „Karpfenwanderung“ nach Steinbach b. Bruckberg, Haag oder Aich, an der fast alle Mitglieder teilnahmen. Dazu baute Oskar Bollmann im Wald eine rustikale Waldschänke, wo heißer Tee für die Kinder oder Feuerwasser für die Erwachsenen ausgeschenkt wurde, bis es weiter ging zum Mittagessen.

(Man beachte die genialen Waldschänkehocker…)

 

Tags: Kanu