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Chronik der Kanuabteilung

 

Fahrten 1974 – 1979

Die Heilsbronner Kanuten strömten in den nun folgenden Jahren in alle Himmelsrichtungen aus, um alle Gewässer zu befahren, solange noch „eine Handbreit Wasser unterm Kiel“ war und die Paddel nicht links und rechts im Ufer stecken blieben. Es gibt wahrscheinlich kein Gewässer, auf dem nicht Heilsbronner Boote auftauchten, Wildwasser, Zahmwasser, Seen, Meer. Wenn es der Beruf und die Familie zuließen, konnten viele schöne Flussfahrten in der Freizeit unternommen werden, natürlich immer abhängig vom Wetter, Wasserstand und vielem mehr. In diesen Jahren entstand eine verlässliche Gemeinschaft unter den Paddlern, man hatte viel Spaß und schöne Paddelerlebnisse, aber auch feuchtfröhliche Abende am Lagerfeuer oder im gemütlichen Gasthaus.

Es wurde immer gesungen, besonders wenn Helga dabei war. Als langjährige Chorsängerin kennt sie alle Volks- und Gaudilieder aus der Mundorgel. Unser Boss hatte seine Musikbox (Mundharmonika) dabei und spielte dazu.

Paddeln war nicht nur Kampf mit dem Gegenwind, Regen, Kälte und nassen Klamotten sondern auch ...

…die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, im Paket zusammenhängen und vespern, Witze erzählen, still sein, singen und Gaudi haben. Die Boote, die das Pech hatten, auf der Außenseite zu treiben, mussten dabei immer steuern, damit man nicht am Ufer in den Brennesseln hängen blieb.
Gefahrene Gewässer: Adria, Altmühl, Alz, Donau, Dordogne, Drau, Fränk. Rezat, Iller, Inn, Isar, Lahn, Loire, Main, Mosel, Neckar, Pegnitz, Rednitz, Regen, Rhein, Rhone, Salzach, Sächs. Saale, Saar, Vils, Werra, Weser, Wiesent.
Wildwasser: Ammer, Lech, Schwarzer Regen. Allein im Jahr 1978 wurden 5281 km gepaddelt.
Diese Aufzählung lässt nur erahnen, welch schöne Flussfahrten sich dahinter verbergen!

 

Tags: Kanu