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Chronik der Kanuabteilung

Abteilungsgeschichte

Vorgeschichte

Was für eine verwegene Idee, in einer Gegend, wo es nur einige wenige Karpfenweiher und die Schwabach gibt und weit und breit keine kanutauglichen Gewässer, einen Kanuverein zu gründen. Aber Konrad Schweigert hatte sie. Als langjähriger Wanderpaddler, der mit seiner Familie damals schon viele deutsche Flüsse befahren hatte, war er schon in seiner Kindheit durch das Turnvereinsmitglied, Dr. Sitzmann, der das erste Kanu in den 30-er Jahren nach Heilsbronn gebracht hatte, auf den Geschmack gekommen.

Als Jugendleiter des Turnvereins studierte Konrad Schweigert einige Jahre u. a. Volkstänze mit den Jugendlichen ein, wie Sirtaki oder Hava Nagila und viele Gruppentänze. In den Sommerferien organisierte er Freizeiten für Jugendliche im Bayerischen Wald, in Regen/Raithmühle, wo mit den Jugendlichen viel gewandert, gespielt und gesungen wurde.
Kanusport war von ihm von Anfang an nie als Wettkampfsport geplant, sondern als Breiten- und Familiensport, in dem es nicht auf Millimeter, Hundertstelsekunden oder Haltungsnoten ankommt. Wer einmal auf dem Wasser war, kennt das tolle Gefühl, mit der Strömung einen Fluss hinunter zu gleiten, die Natur hautnah zu erleben, Vögel am Uferrand zu beobachten, die Stille zu genießen, Naturlandschaften kennen zu lernen, wo man sonst nicht hinkäme, aber auch Kulturlandschaften und interessante Städte, Burgen, Denkmäler zu besuchen. Man trifft auf Menschen und Sportsfreunde mit vielerlei Dialekten, die man sonst nie getroffen hätte. Kanufahren ist Sport, Herausforderung, man kann aber auch dabei singen, meditieren, entschleunigen und zu sich selbst finden.
Trotz der fortschreitenden Bebauung und Umweltzersiedelung, trotz Staustufen, Kraftwerken und Begradigungen gibt es sie noch: naturbelassene Bäche und Flüsse, die für diesen Sport begeistern!

10 Goldene Regeln

 

Tags: Kanu