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Lehrstunde für Kernfranken

SC 04 Schwabach - SG Kernfranken 35:26 (20:9)

Vor Anpfiff waren die beiden Kontrahenten Schwabach und Kernfranken noch Tabellennachbarn, doch bereits beim Halbzeitstand von 20:9 lagen Welten zwischen beiden Mannschaften. Letztendlich können sich die Gäste für den Denkzettel nur bedanken und müssen sich mit dem Abrutschen auf Platz 6 abfinden.

Vorab waren sich alle SGK-Akteure einig: man wollte die letzte Chance nutzen, eine der Top 4 Mannschaften im Aufstiegsrennen zum Stolpern bringen. Doch spätestens nach fünfzehn Spielminuten war jedem in der Goldschlägerhalle klar, dass es an diesem Tag nur darum ging, welches Ausmaß die Abreibung für die Kernfranken haben würde. 10:4 stand es zu diesem Zeitpunkt, ohne die Paraden der eigenen Torhüter hätte es weitaus höher stehen können, und gerade einmal ein einziges Tor konnten die Gäste aus dem Spiel heraus erzielen. Schwabach präsentierte sich vor allem in der Defensive sehr gut organisiert und auch im Angriff abgeklärt. Der Klassenunterschied kam aber nicht durch eine etwaige Glanzleistung der Hausherren zustande, sondern vor allem durch das Unvermögen der Lichtenauer und Heilsbronner. Wie im Jugendhandball wurde der Gegner geradewegs dazu eingeladen aus der Nahdistanz unbedrägt Tore zu erzielen, während man sich selbst im Angriff haarsträubende Aussetzer wie Fehlpäsee oder Würfe neben das Tor erlaubte. Dass während der Halbzeitpause beim Stand von 20:9 entsetztes Schweigen herrschte, spiegelt den Auftritt nur wieder. Trotz allen Nachlässigkeiten war an diesem Tag der Zusammenhalt der Mannschaft das Positivste. Entschlossen, sich nicht komplett die Würde nehmen zu lassen, zeigten die Kernfranken für die letzten 30 Minuten ihre kämpferische Ader und konnten den Abstand zumindest etwas verringern. Das 35:26 muss so hingenommen und für die letzten zwei Saisonspiele als Wink mit dem Zaunpfahl gesehen werden.

SGK: Schmidt, Wattenbach; Kroll (1), Haspel (2), Gruber (2), Mayer (1), Riederer, Göppner (5), Schuh (1), Neubauer (12/6), Eschenbacher (1), Moser (1)

Tags: Handball