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Chronik

Entstehung und Entwicklung der Handballabteilung des TV 1896 Heilsbronn

1966/1967

Im Herbst 1966 wurde in Heilsbronn nach langen Jahren wieder einmal von Handball gesprochen. Es fand sich auch gleich eine kleine Gruppe, die den Gedanken an eine Gründung einer Handballmannschaft freudig aufnahm. Initiator war Sportfreund Detlev Schäfer aus Apolda in Thüringen. Mit ihm und Joachim Müller, der früher beim Tuspo Nürnberg spielte, hatte die Gruppe nur zwei waschechte Handballer in ihren Reihen. Zunächst wurde in der Sporthalle des 1. FC Heilsbronn trainiert. Schnell vergrößerte sich der Kreis der Handballfreunde und schon im Januar 1967 trat die Abteilung als Sparte Handball dem TV 1896 Heilsbronn bei.

Bei der ersten Abteilungsversammlung wurde Josef Grimm zum Spartenleiter gewählt. Stellvertreter war Joachim Müller, Schriftführer Gerold Popp und Kassier Karl Holleitner.

Voller Spannung fuhr die Mannschaft am 18. März 1967 zum ersten Trainingsspiel auf Großfeld nach Neustadt/Aisch. Verwundert blickten die Spieler auf die Spielfeldeinteilung. Regeln waren den meisten fremd. Man wusste nur, dass der Ball rund war. Bei Schneetreiben wurden die ersten "Spielzüge" einstudiert.

Bereits am 15. April 1967 trat die Mannschaft zum ersten Punktspiel der Kreisklasse Mfr.-West auf Großfeld beim TV Rothenburg an. Das Ergebnis lautete 30:6 für Rothenburg.

Folgende Spieler waren im Einsatz: Im Tor: Jürgen Härtlein, Helmut Kutz. Im Feld: Reinhold Keks, Ernst Fürtner, Emil Kolmann, Hans Scheuerlein (1), Dieter Vogel, Detlev Schäfer (2), Gerold Popp, Joachim Müller (3), Nikolaus Keks, Manfred Lederer.

Die nächsten Spiele brachten erwartungsgemäß nur Niederlagen. Groß war die Freude am 8. Juli 1967. Auf dem Sportplatz an der Ansbacher Straße schlug die Mannschaft des TVH den TV Bad Windsheim II mit 12:7 Toren. In der damaligen Ausgabe der FLZ war zu lesen: Erster Sieg für den TV Heilsbronn. Bad Windsheim unterlag dem konditionsstärkeren Heilsbronner Neuling. Für die Mannschaft ein völlig neues Gefühl. Den ersten Sieg erkämpften folgende Spieler: Im Tor: Karlheinz Gaub, Jürgen Härtlein. Im Feld: Ernst Fürtner, Dieter Vogel (1), Hans Scheuerlein (1), Heinz Gründer, Karl Hilburger, Dieter Scherbaum, Detlev Schäfer (1), Joachim Müller (7), Gerold Popp (1), Reinhard Fischer (1), Waldemar Teubner. Das blieb der einzige Sieg in der Vorrunde und leider auch in der Rückrunde.
In der Anfangsphase musste die Abteilung mit den gegebenen Trainingsbedingungen zufrieden sein. Der Sportplatz an der Ansbacher Straße war weitgehends ausgebucht und stand den Handballern nur unregelmäßig zur Verfügung. Außerdem waren sie auf den Wettergott angewiesen. In der Turnhalle an der Grundschule bestand die Gelegenheit für 2 Stunden in der Woche zu trainieren. Um zusätzliche Trainingsmöglichkeiten zu schaffen, verhandelten die Verantwortlichen mit der Stadt Heilsbronn. Mit deren Genehmigung wurde auf der Wiese hinter der Grundschulturnhalle ein Kleinfeld hergerichtet. Hans Scheuerlein fertigte zwei Tore an. Außerdem wurden zwei Netze und ein Streuwagen angeschafft.
Mit der Turnhalle und dem Kleinfeld hatte die Abteilung über Jahre hinaus ein Domizil und für damalige Verhältnisse fast optimale Bedingungen. Um die Verletzungsgefahr zu mindern, rückten die Mitglieder jedes Jahr im Frühjahr aus und entfernten mit Schaufel und Hacke die einzeln stehenden Grasbüschel. Das hatte allerdings zur Folge, dass während der Spiele bei trockenem Wetter, erheblicher Staub aufgewirbelt wurde. Mit Hilfe einer Gießkanne hielten die Spieler den Staub in Grenzen.

Im September 1967 veranstaltete die Abteilung ihr erstes Kleinfeld Handballturnier. Es war ein toller Erfolg, organisatorisch wie auch spielerisch. Punktgleich lag der TVH mit dem TV Rosstal II auf dem 2. Platz. Turniersieger wurde der TSV Neustadt.
Die sich anschließende Hallenverbandsrunde brachte für den TVH leider keinen Sieg. Sämtliche Heimspiele fanden in der Rezathalle in Ansbach statt.

Dem ersten Jahresbericht des Abteilungsleiters war zu entnehmen, dass trotz der wenigen Siege im ersten Spieljahr, der Kampfgeist und die Freude am Handballspiel sehr groß waren. Hervorgehoben wurde auch die gute Kameradschaft, die unter den Spielern herrschte und ihnen letztenendes auch viele schöne Stunden brachte.
Die Mitgliederzahl erhöhte sich per Ende 1967 auf 41. Der Kassenbericht wies DM 1292,59 Einnahmen und DM 840,31 Ausgaben aus. Für Schiedsrichter wurden DM 50,60 bezahlt. Die Neuwahlen brachten folgende Zusammensetzung der Abteilungsleitung:

1. Abteilungsleiter Josef Grimm
2. Abteilungsleiter Joachim Müller
Schrift- u. Kassenführer Gerold Popp
Kassier Reinhold Keks
Zeugwart Waldemar Teubner
Jugendwart Detlev Schäfer

In den Beirat kamen Hans Scheuerlein, Peter Waßner, Ernst Fürtner und Klaus Keks. Trainer: Hans Scheuerlein, Joachim Müller und Bruno Hoffmann. Kassenrevisoren: Hermann Stapfer und Jürgen Härtlein.